Kohlköpfe
Kohlköpfe

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Hast du dich schonmal gefragt, was einen Boden gesund hält?

Diese Frage beschäftigt uns jeden Tag.

Der Bodenschutz ist in vielerlei Hinsicht sehr wichtig. Zuerst einmal wächst dort das Gemüse, welches hinterher bei euch auf dem Teller landet. Das dort keine Schadstoffe drin sein sollen, erschließt sich von selber. Aber auch abgesehen von Schadstoffen ist ein intakter Boden essentiell. Durch das Zusammenspiel von Milliarden und Abermilliarden an Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen haben die Pflanzen Zugriff auf Nährstoffe im Boden. Je vitaler und gesünder ein Boden, desto gesünder sind im Endeffekt auch die Pflanzen, die wir von diesen Böden ernten. In der konventionellen Landwirtschaft wird der Boden bloß noch als Notwendigkeit angesehen. Irgendwo müssen die Pflanzen ja stehen. Sie bekommen dann Nährstoffe direkt auf die Blätter oder ganz wurzelnah zugedüngt. Der Boden ist nur noch Substrat ohne Bedeutung. Das Bodenleben verarmt so mit der Zeit. Das Ergebnis: Nahrungsmittel mit immer weniger Nährstoffen.

Aber auch unabhängig von dem Ernteprodukt ist der Bodenschutz immens relevant für uns. Denn der Boden ist neben den Ozeanen einer der größten
Speicher für Kohlenstoff. Gemeinhin wird dieser Speicher als Humus bezeichnet. Je höher der Humusgehalt, desto weniger Treibhausgase sind in der Atmosphäre.


 

Und wie halten wir unseren Boden gesund?

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Minimal

Bodenbearbeitung

Wir  bearbeiten den Boden so wenig wie möglich. Im  Freiland heißt das für uns in der Regel 5-7 cm tief. In manchen Fällen, beispielsweise beim Umbruch der Zwischenfrüchte sind es auch mal 10. In unseren Folientunnel verzichten wir sogar komplett auf Bodenbearbeitung. Dort nutzen wir ein Kompostmulchsystem.